BIRGIT JENSEN

Painted Dreams & Abstract Greens

2016

 

Ein Wandmalerei-Projekt an der Uniklinik Köln

mit Studierenden des Instituts für Kunst und Kunsttheorie

der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln

unter der Leitung von Prof. Silke Leverkühne, Birgit Jensen und Gesine Kikol

 

Gebäude 9, Universitätsklinikum Köln

Kerpener Strasse 62, 50931 Köln

UG zwischen Bettenhaus der Uniklinik Köln und Strahlentherapie

 

 

ukk kunst

 

ukk kunst

 

ukk kunst

 

ukk kunst

 

ukk kunst

 

ukk kunst

 

Teilbereiche der 70 m langen Wand im UG zwischen Bettenhaus der Uniklinik Köln und Strahlentherapie

Fotos: Birgit Jensen und Gesine Kikol

 

 

Im Laufe des Wintersemesters 2015/16 habe ich mit Studierenden der Universität Köln eine Konzeption für die abstrakten Elemente der Wandmalerei erarbeitet. Meine Vision war, die von den Sudierenden unter der Leitung von Prof. Silke Leverkühne und der Künstlerin Gesine Kikol im vorangegangenen Semester entwickeleten Rundbilder, die wie individuelle Inseln auf der Wand schweben sollten, miteinander zu verknüpfen und zu einer Gesamtkomposition werden zu lassen. Die bildnerischen Elemente hierzu sollten von den Studierenden selbst entwickelt werden. Zuerst haben wir Linien, die Flächen gliedern, und Strukturen, aus denen sich Richtungen und Rhythmen ergeben, gezeichnet. Farbflächen wurden zu komplexen Kompositionen zusammengestellt. Es galt, Beziehungen und Spannungsverhältnisse mit den formalen Mitteln der Zeichnung und des Aquarells entstehen zu lassen. Schließlich wurden aus den individuellen Entwürfen der Rundbilder abstrakte Formen extrahiert. Sie sollten als Vokabular für ungegenständliche Farb- und Formkonstellationen dienen. Nachdem die Reihenfolge und Position der Tondi festgelegt war, haben wir die vielfältigen Ideen zu den abstrakten Elementen zueinander in Beziehung gesetzt. Dadurch ergaben sich ganz neue, unerwartete Kontraste. Mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen, die 70 m lange Wand in der Uniklinik zu gestalten, musste jeder über die eigenen Grenzen hinaus gehen und sich intensiv mit den Vorstellungen der anderen auseinandersetzen. Es wurden neue Formen erfunden, Wertigkeiten entdeckt und gegebenenfalls wieder verworfen.
Es ist eine tolle Leistung der Studierenden, dass sie sich diesem Spiel mit abstrakten Formen und Farben so engagiert hingegeben haben. Jede/r hat sich mit seiner individuellen Erfindungsgabe eingebracht. Das Resultat ist eine Gemeinschaftsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

n